VMRO-DPMNE: Filipce „verführt“ Bulgarien mit Verfassungsänderungen – Gazeta Express
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Mazedonien

Gazeta-Express

09/05/2026 14:11

VMRO-DPMNE: Filipce „verführt“ Bulgarien mit Verfassungsänderungen

Mazedonien

Gazeta-Express

09/05/2026 14:11

Die VMRO-DPMNE reagierte mit Kritik am SDSM-Vorsitzenden Venko Filipce und warf ihm Positionen vor, die ihrer Ansicht nach die Bereitschaft zu Zugeständnissen in nationalen Fragen und Ansätze implizieren, die Bulgarien im öffentlichen Diskurs begünstigen.

Laut einer Erklärung der Regierungspartei habe Filipce wiederholt Positionen geäußert, die nicht mit den offiziellen Positionen Sofias zur mazedonischen Identität übereinstimmten. Die VMRO-DPMNE behauptet, diese Äußerungen zeigten, dass in Bezug auf nationale Interessen keine „roten Linien“ existierten.

In der Reaktion wird auch ein Beitrag von Filipce in den sozialen Medien nach der Bildung der neuen Regierung in Bulgarien erwähnt, den die Partei als schnelle Glückwunschbotschaft und als Signal für eine politische Annäherung zwischen den Parteien in einer Zeit regionaler Spannungen interpretiert.

VMRO-DPMNE bezieht sich auch auf seine Fernsehansprachen zu Verfassungsänderungen und dem europäischen Integrationsprozess und kritisiert die Haltung, dass diese ohne klare Garantien für den Fortschritt Nordmazedoniens in der EU verabschiedet werden können.

In der Stellungnahme werden auch das Prespa-Abkommen, das Abkommen mit Bulgarien und der französische Vorschlag erwähnt, die die Partei als Entscheidungen bezeichnet, die zu zunehmendem Druck und Blockaden gegen das Land beigetragen haben.

VMRO-DPMNE betont, dass diese Prozesse ihrer Ansicht nach bereits Bestandteil früherer SDSM-Regierungen gewesen seien und weiterhin von ihren Vertretern, einschließlich Filipçen, als Errungenschaften präsentiert würden.

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