Vance: Nach „Fortschritten“ in den Gesprächen liegt der Ball nun im Feld Teherans – Gazeta Express
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Gazeta-Express

14/04/2026 10:48

Vance: Nach „Fortschritten“ in den Gesprächen liegt der Ball nun im Feld Teherans.

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14/04/2026 10:48

Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, JD Vance, sagte, der Ball liege nun im Feld des Iran, nachdem die Friedensgespräche am vergangenen Wochenende in Islamabad „große Fortschritte“ gebracht hätten.

In einem Interview mit Fox News sagte Vance, dass man während der Friedensgespräche, die etwa 20 Stunden dauerten, „sehr deutlich gemacht habe, wo unsere roten Linien liegen“.

„Ich glaube wirklich, dass der Ball jetzt im Feld des Iran liegt, denn wir haben viel auf den Tisch gelegt“, sagte Vance.

Er fügte hinzu, dass während der Gespräche deutlich geworden sei, dass US-Präsident Donald Trump keinerlei Flexibilität in Bezug auf das angereicherte Uran des Iran habe, die Washington eigentlich haben sollte, und auf den Verifikationsmechanismus, der sicherstellen würde, dass Teheran in Zukunft keine Atomwaffen entwickelt.

„Es ist eine Sache, wenn die Iraner sagen, sie würden keine Atomwaffen besitzen, eine ganz andere Sache ist es, für uns den Mechanismus einzurichten, der sicherstellt, dass dies nicht geschieht“, sagte Vance.

Vance warf der iranischen Regierung außerdem vor, durch die Blockade des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz einen „Akt des Wirtschaftsterrorismus“ zu begehen.

Sollten die Iraner „Wirtschaftsterrorismus begehen“, werden die USA an dem Grundsatz festhalten, dass „keine iranischen Schiffe auslaufen werden“.

Ab dem 13. April verhängten die USA eine Seeblockade gegen Schiffe, die in iranische Häfen und Küstengebiete einlaufen, nachdem die Friedensgespräche der vergangenen Woche keine konkreten Ergebnisse gebracht hatten.

Schiffe, die die Straße von Hormuz zu und von nicht-iranischen Häfen nutzen, werden nicht behindert, teilte das US-Militär mit.

Dieser Schritt wird als der jüngste Versuch von Präsident Trump angesehen, den Iran zu Zugeständnissen zu zwingen.

Die beiden Länder und Israel befinden sich seit dem 9. April nach fast sechswöchigen Kämpfen in einer zweiwöchigen Waffenruhe. /REL/

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