Mickoski: Europa ist unser einziger Weg, aber wir werden unsere Identität nicht aufgeben – Gazeta Express
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Mazedonien

Gazeta-Express

09/05/2026 14:09

Mickoski: Europa ist unser einziger Weg, aber wir werden keine Kompromisse bei unserer Identität eingehen.

Mazedonien

Gazeta-Express

09/05/2026 14:09

Ministerpräsident Hristijan Mickoski sagte bei der Zeremonie zum 9. Mai – dem Tag des Sieges über den Faschismus und dem Europatag –, dass das mazedonische Volk zusammen mit Albanern, Türken, Roma, Serben, Walachen und Bosniaken im Zweiten Weltkrieg auf der richtigen Seite der Geschichte gestanden habe.

Er betonte, dass der Kampf der damaligen Generationen sich nicht nur gegen die Besatzung richtete, sondern auch für Freiheit, Sprache, Identität und die Zukunft.

„Sie kämpften nicht nur gegen die Besatzer. Sie kämpften für das Recht des Menschen, frei zu leben, seine eigene Sprache zu sprechen, seinen eigenen Namen zu behalten und an die Zukunft zu glauben“, sagte Mickoski.

Der Premierminister betonte, dass Freiheit das Ergebnis von Opferbereitschaft und Verantwortung sei, kein Geschenk, und fügte hinzu, er werde nicht zulassen, dass die historische Wahrheit über den antifaschistischen Krieg relativiert werde.

„Unsere Vorfahren standen auf der richtigen Seite der Geschichte. Und ich, als Mann mit einem Auftrag, werde nicht schweigen, wenn es um die Wahrheit über unseren Kampf geht“, sagte er.

Im Abschnitt über die europäische Perspektive bekräftigte Mickoski, dass die Integration in die Europäische Union das einzige strategische Ziel des Landes bleibe, betonte aber, dass der Weg dorthin mit Hindernissen und Enttäuschungen gepflastert sei.

„Europa ist unser einziger Weg. Unser Heimatland hat keine Zukunft und keine andere Chance auf Erfolg als die Integration in die Europäische Union“, sagte er und fügte hinzu, dass ungleiche Behandlung und unerfüllte Prinzipien Frustration bei den Bürgern hervorrufen.

Er betonte, dass Europa vor ernsten Herausforderungen stehe, darunter Kriege, Spaltungen und wirtschaftliche Unsicherheit, weshalb Dialog und die Suche nach nachhaltigen Lösungen notwendig seien.

Mickoski bekräftigte zudem, dass er keine Kompromisse bei der Identität und Würde des Landes eingehen werde.

„Ich werde niemals unsere Identität und Würde für persönlichen oder politischen Gewinn opfern“, sagte der Premierminister.

An dieser Veranstaltung nahmen Delegationen von Institutionen, politischen Parteien und Botschaften teil, die vor dem Denkmal „Befreier von Skopje“ Blumen niederlegten.

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