Die kosovarische Polizei hat mehrere Kontrollen in Schulen in Süd-Mitrovica und Skenderaj bekannt gegeben, bei denen eine Schusswaffe von einem Schüler beschlagnahmt wurde.
In der Mitteilung heißt es weiter, dass bei dem Schüler der Oberschule in Skenderaj, wo die Kontrolle vom Schulpersonal selbst durchgeführt wurde, eine Waffe, 19 Patronen, eine Patronenhülse und eine Langgewehrpatrone gefunden wurden.
„Die Polizei hat alle verdächtigen Gegenstände beschlagnahmt und die beiden Studenten wurden zur Polizeiwache eskortiert“, heißt es unter anderem in der Mitteilung laut Gazeta Express.
Kommunikation:
In Schulen werden Kontrollen durchgeführt, eine Schusswaffe wird einem Gymnasiasten in Skenderaj abgenommen.
Mitrovica Süd/Skenderaj, 20. Mai 2026
Im Rahmen der laufenden Bemühungen, negative Entwicklungen zu verhindern und die Sicherheit in und um Schulen zu erhöhen, hat die Polizei in der Region Mitrovica regelmäßige Kontrollen in Schulen geplant und durchgeführt.
Aufgrund einer Anordnung des zuständigen Gerichts führte die Polizei letzte Woche Durchsuchungen in drei Gymnasien in Mitrovica Süd durch, bei denen 460 Schüler durchsucht wurden. Es wurden jedoch keine gefährlichen oder illegalen Gegenstände unter den Schülern gefunden.
Heute wurde an einer der weiterführenden Schulen in Skenderaj eine Schülerkontrolle durch das Schulpersonal selbst durchgeführt. Nach Abschluss der Kontrolle wurde die Polizeieinheit für Schulsicherheit vom Schulleiter darüber informiert, dass bei der Kontrolle gefährliche Gegenstände bei zwei Schülern gefunden wurden.
Bei einem Schüler wurde ein scharfer Gegenstand (Messer) gefunden, bei einem anderen Schüler wurden folgende Gegenstände gefunden:
• eine Schusswaffe vom Typ Pistole;
• 19 Patronen;
• eine Patrone;
• ein Langgewehrgeschoss.
Die Polizei beschlagnahmte alle verdächtigen Gegenstände und die beiden Studenten wurden zur Polizeiwache eskortiert.
Die Schüler wurden in Anwesenheit ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten vernommen. Nach Benachrichtigung durch den Jugendstaatsanwalt wurden die Schüler auf dessen Entscheidung hin im regulären Verfahren freigelassen, während gegen den Schüler, in dessen Besitz die Schusswaffe gefunden wurde, ein Verfahren wegen des Straftatbestands „Unerlaubter Besitz, Kontrolle oder Führen von Waffen“ eingeleitet wurde.
Solche Kontrollen werden auch in Zukunft durchgeführt. Die Polizei appelliert daher an alle Studierenden, keine Waffen und gefährlichen Werkzeuge mit sich zu führen, da solche Handlungen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellen und gesetzlich verboten sind.