Die Demokratische Union für Integration (DUI) hat erneut auf die Entwicklungen bei MEPSO reagiert und Führungskräften aus dem Umfeld von VLEN vorgeworfen, fragwürdige Verträge mit der Firma ELNOS BL DOOEL Skopje abgeschlossen zu haben. Die Oppositionspartei behauptet, ein weiterer Vertrag sei durchgesickert, was ihrer Ansicht nach den Verdacht auf Missbrauch und mangelnde Transparenz bei den Vergabeverfahren der Institution verstärkt.
Laut DUI handelt es sich um den Vertrag Nr. 23817/2025, der am 8. Juli 2025 über die Lieferung von Ausrüstung zwischen MEPSO und der Firma ELNOS BL DOOEL Skopje unterzeichnet wurde. Die Opposition verbindet dieses Unternehmen mit Strukturen, die Milorad Dodik aus der Republika Srpska nahestehen.
Vollständige Antwort von DUI:
Trunkenheit am Steuer: Neuer Vertrag – der zweite in Folge mit neuen Verdächtigungen gegen Burim Latifi, der erneut im Zentrum des MEPSO-Skandals steht.
Die Demokratische Union für Integration teilt der Öffentlichkeit mit, dass ein weiterer Vertrag im Zusammenhang mit der Firma ELNOS BL bekannt geworden ist, der im Rahmen einer öffentlichen Beschaffung durch MEPSO, einer Institution unter der Führung von Kadern mit engem Bezug zu VLEN, unterzeichnet wurde.
Gemäß Vertrag Nr. 23817/2025, unterzeichnet am 08.07.2025, hat MEPSO einen Vertrag über die Lieferung von Ausrüstung mit der Firma ELNOS BL DOOEL Skopje abgeschlossen, einem Unternehmen mit Verbindungen zu Milorad Dodik aus der Republika Srpska, das seit einigen Tagen im Zentrum der öffentlichen Meinung steht, da der Verdacht auf millionenschwere Schäden und zweifelhafte Vergabeverfahren besteht.
Wir fragen Burim Latif:
• Warum erhalten immer wieder dieselben Unternehmen Aufträge von MEPSO?
• Nach welchen Kriterien wurde der Wirtschaftsteilnehmer ausgewählt?
Wurde eine vollständige Prüfung des Unternehmens und seiner Kapazitäten durchgeführt?
• Wer wird zur Verantwortung gezogen, wenn sich der Missbrauchsverdacht bestätigt?
Statt Transparenz erlebt die Öffentlichkeit Schweigen, Verschleierung und Panik. Burim Latifi weicht seit Tagen Fragen zu diesen Verträgen aus, während Institutionen angesichts schwerwiegender Hinweise auf einen möglichen Missbrauch staatlicher Gelder schweigen.
DUI erfordert:
• Dringende und unabhängige Untersuchung aller mit ELNOS BL abgeschlossenen Verträge;
• Veröffentlichung aller Ausschreibungsunterlagen;
• Politische und strafrechtliche Verantwortung bei Feststellung von Rechtswidrigkeiten.
Die Bürger haben ein Recht auf Antworten, nicht auf Schweigen. Der Skandal bei MEPSO verschärft sich, und Burim Latifi wird zunehmend zum Symbol für Intransparenz und fragwürdige Verträge sowie zu einer Person, die mit Unternehmen aus dem Umfeld von Milorad Dodik zusammenarbeitet und solche Verträge abschließt.