Ein Schlafexperte hat zwei wichtige Schritte erläutert, die Menschen helfen können, die regelmäßig in den frühen Morgenstunden, insbesondere gegen 3 Uhr, aufwachen.
Nach den Empfehlungen des britischen Gesundheitsdienstes NHS benötigen Erwachsene durchschnittlich 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht, wobei dies je nach Alter, Gesundheitszustand und persönlichen Umständen variiert.
Stabiler Tagesablauf und Morgenlicht
Der Schlafexperte Joshua Piper von Resmed betont, dass einer der wichtigsten Faktoren ein regelmäßiger Weckzeitpunkt und die Exposition gegenüber natürlichem Licht am Morgen sind.
„Es ist sehr wichtig, eine feste Aufstehzeit zu haben. Je mehr Tageslicht man abbekommt, desto besser. Das Gehirn lernt Routinen und beginnt zu verstehen, dass dies die Zeit zum Aufwachen ist“, erklärte er in einer Fernsehsendung.

Seinen Angaben zufolge hilft dieser Rhythmus dem Körper, den Schlafzyklus zu stabilisieren und frühes Aufwachen in der Nacht zu reduzieren.
Weitere Gewohnheiten, die den Schlaf beeinflussen
Andere Experten weisen darauf hin, dass sogar alltägliche Gewohnheiten die Schlafqualität beeinflussen können. Der Arzt Dr. Amir Khan warnt vor einer weit verbreiteten Angewohnheit: vor dem Schlafengehen „nur zur Sicherheit“ auf die Toilette zu gehen.
Er erklärt, dass diese Praxis die Blasenfunktion negativ beeinflussen kann, wodurch der Körper empfindlicher wird und nächtliches Aufwachen häufiger auftritt.
Laut seinen Angaben arbeitet die Blase mit Nerven zusammen, um dem Gehirn zu signalisieren, wann sie voll ist. Häufiges Wasserlassen ohne Bedarf könne den Körper jedoch dazu "trainieren", früher als normal zu reagieren.
„Mit der Zeit gewöhnt sich die Blase daran, sich bei niedrigeren Füllständen zu entleeren, und das kann nachts zu stärkeren Beschwerden führen“, erklärte er.
Experten betonen, dass kleine Änderungen im Tagesablauf einen großen Einfluss auf die Verbesserung der Schlafqualität und die Reduzierung von nächtlichem Aufwachen haben können. /GazetaExpress/