Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern stammt das Wachstum nicht aus Geburten, sondern hauptsächlich aus Zuwanderung.
Die Bevölkerung der Schweiz ist in den letzten 50 Jahren stark gewachsen und hat sich von rund 6.3 Millionen im Jahr 1975 auf über 9 Millionen heute erhöht.
Dieses rasante Wachstum platziert das Land nach Luxemburg und Irland unter den am schnellsten wachsenden Ländern Westeuropas.
Einwanderung – der Hauptfaktor
Anders als in vielen anderen Ländern resultiert das Wachstum nicht aus Geburten, sondern hauptsächlich aus Zuwanderung. Die Schweiz ist dank hoher Löhne und wirtschaftlicher Stabilität weiterhin sehr attraktiv für ausländische Arbeitskräfte, wobei etwa 75 % der Ausländer aus der EU stammen.
Zwei-Wege-Migration
Ein Großteil der im Ausland lebenden Ausländer verlässt das Land nach dem Eintritt in den Ruhestand aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten. Studien zufolge kehren 40–60 % bestimmter Bevölkerungsgruppen in ihre Heimatländer zurück.
Vorteile und Herausforderungen
Dieses Modell bringt wirtschaftliche Vorteile mit sich, da es die Erwerbsbevölkerung erhöht, ohne die Rentenbelastung wesentlich zu steigern.
Bevölkerungswachstum und Zuwanderung haben jedoch den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur erhöht, insbesondere nach dem Freizügigkeitsabkommen mit der EU im Jahr 2002. /Albinfo.ch