Ein Gymnasiast in Prilep gab sich fälschlicherweise als Lehrer aus, um an einen Benutzernamen und ein Passwort zu gelangen, und hatte dann drei Jahre lang Zugriff auf alle elektronischen Tagebuchdaten, berichtet TV21.
Außerdem koordinierte und unterstützte der Student aus Prilep die Führung des Tagebuchs.
Die Polizei von Prilep hat Anzeige gegen einen Schüler wegen des Verdachts der Computerfälschung erstattet. Der Beschuldigte gab sich fälschlicherweise als Englischlehrer einer Grundschule in Vinica aus, erstellte ein Profil und kontaktierte eine Mitarbeiterin des Bildungsministeriums. Diese teilte ihm mit, dass die Kommunikation mit Lehrern nicht über soziale Netzwerke erfolgen solle, erstellte eine offizielle E-Mail-Adresse des Ministeriums, gab ihm als Administrator die Passwörter für das elektronische Tagebuch und wies ihn an, alle Lehrer zu koordinieren. So erhielt der Beschuldigte Zugriff auf alle Daten der staatlichen Lehrkräfte, koordinierte sie und half ihnen bei der Verwaltung des elektronischen Tagebuchs. Im Zeitraum von 2022 bis November 2025, als der damalige kommissarische Schulleiter den Beschuldigten darüber informierte, dass ein Lehrer gemeldet hatte, dass jemand Daten aus dem elektronischen Tagebuch der Schule löschte, löschte der Beschuldigte alle Profile und Konten des gefälschten Profils in sozialen Netzwerken. „Aus der offiziellen E-Mail-Adresse des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft gelöscht“, teilte das Innenministerium mit.