Der Flügelspieler von Newcastle United, Anthony Gordon, soll einem Wechsel von der Premier League in die Bundesliga „offen“ gegenüberstehen, da der FC Bayern München seine Bemühungen um die Dienste des englischen Nationalspielers verstärkt.

Der 25-Jährige ist zu einem der Hauptziele des bayerischen Klubs geworden, der seine Offensive mit Spielern verstärken möchte, die über umfangreiche Erfahrung im europäischen Fußball verfügen.
Laut Sky Sport Schweiz wird der FC Bayern München in den kommenden Wochen offizielle Gespräche mit Gordons Vertretern führen, um die persönlichen Vertragsbedingungen zu besprechen.
Die Strategie des deutschen Vereins besteht darin, zunächst eine Einigung mit dem Umfeld des Spielers zu erzielen, anstatt direkt Verhandlungen zwischen den Vereinen aufzunehmen.
Mit diesem Modell will der „Rekordmeister“ die Grundlagen des Transfers sichern, bevor er offiziell Kontakt zu Newcastle aufnimmt.
Gordon soll seinem engsten Umfeld mitgeteilt haben, dass er einem Wechsel zu Bayern München „offen“ gegenübersteht und dies als natürlichen Karriereschritt betrachtet. Ein Schlüsselfaktor für diese Haltung ist das Beispiel von Michael Oliseh.
Gordon soll beeindruckt gewesen sein, wie schnell sich der ehemalige Crystal-Palace-Spieler nach seinem Abschied aus der Premier League in München eingelebt hat.
Seine sofortigen Erfolge und sein Aufstieg auf die europäische Bühne haben Gordon davon überzeugt, dass ein ähnlicher Weg den Höhepunkt seiner Karriere markieren könnte.
Bei Newcastle United im St. James' Park bereitet man sich offenbar auf einen möglichen Abgang von Gordon vor. Obwohl der Verein einen seiner Schlüsselspieler lieber halten würde, ist die Tür nicht völlig verschlossen.
Die Verantwortlichen von Newcastle haben bereits damit begonnen, potenzielle Nachfolger ausfindig zu machen und Kontakt zu mehreren Kandidaten aufzunehmen, um für den Fall, dass der Transfer zustande kommt, nicht unvorbereitet zu sein.
Diese Haltung zeugt von einer gewissen Akzeptanz, dass ein großes Angebot von Bayern München möglicherweise zu schwer abzulehnen ist./GazetaExpress/