Für den Trainerstuhl der italienischen Nationalmannschaft wurde ein sensationeller und ziemlich gewagter Name ins Spiel gebracht: Pep Guardiola, der Manchester City voraussichtlich am Ende der Saison verlassen wird und eine starke Verbindung zum italienischen Fußball hat.
Die Situation im italienischen Fußballverband (FIGC) befindet sich nach dem Scheitern der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in einem tiefgreifenden Umbruch.
Es wird erwartet, dass Gennaro Gattuso den Verein verlässt, während Gabriele Gravina und Gianluigi Buffon bereits zurückgetreten sind.
Bislang wurden mehrere Kandidaten genannt, darunter Massimiliano Allegri, Roberto Mancini und Antonio Conte, aber laut der "Gazzetta dello Sport" könnte auch Guardiola ins Spiel kommen.
Der Spanier ist seit 2016 Trainer von Manchester City und feierte zuvor große Erfolge mit Barcelona und Bayern München.
Seine Ernennung wäre eine interessante Herausforderung, da sein Spielstil oft als im Widerspruch zur Tradition des „Calcio“ stehend angesehen wird.
Guardiola ist Italien jedoch nicht fremd. Er spielte für Brescia und Roma, spricht sehr gut Italienisch und kehrt oft nach Italien zurück.
Er hat auch oft seine Bewunderung für italienische Trainer wie Gian Piero Gasperini und Maurizio Sarri zum Ausdruck gebracht.
Der letzte ausländische Trainer Italiens war Helenio Herrera, der sich die Rolle in den 60er Jahren für eine sehr kurze Zeit mit Giulio Valcareggi teilte.
Da Carlo Ancelotti Real Madrid voraussichtlich verlassen wird, um die brasilianische Nationalmannschaft zu übernehmen, erscheint die Idee, dass Guardiola die italienische Nationalmannschaft übernimmt, nicht mehr so unwahrscheinlich wie zuvor./GazetaExpress/