Aktuelle politische Ereignisse sind Thema eines Meinungsbeitrags von Ramiz Lladrovci in dem sozialen Netzwerk mit dem Titel: Wo ist die Konstante der Republik?
Seine vollständige Meinung:
Es gibt laute Politiker, die das „Siegel“ des Monarchen und den „Segen der Väter“ besitzen, aber abseits des Spielfelds Fußball spielen und sogar Kürbis gegen Melone tauschen. Sollte dem ein Ende gesetzt werden? Haben wir überhaupt eine Opposition, oder was ist deren Aufgabe?
Ich habe von Abdixhiku nicht erwartet und erwarte auch jetzt nicht, dass er das tut, was angesichts der politischen Lage und der eingeschlagenen Richtung des Staates nicht getan wird. Meine Sorge gilt den Parteimitgliedern und Idealisten, die im Geschichtsunterricht anwesend waren und die Prüfung bestanden haben.
Ein gutes Beispiel für die Bedeutung von Fachleuten ist die Debatte im Anschluss an das Präsidialdekret zur Auflösung der Nationalversammlung. Juristen, die dieses Dekret nicht richtig würdigen, sollten sich künftig zu ähnlichen Themen nicht äußern. Sie haben es versäumt, ein Dekret korrekt auszulegen.
Genauso wie diejenigen, die das Dekret nicht richtig bewerten, weil es zwei Seiten gibt, die Befürworter und die Gegner, Politiker, die die Botschaft und die Bedürfnisse der Bürger sowie den eingeschlagenen Weg des Kosovo nicht richtig deuten, sollten auch sie dieses „Spiel“ aufgeben.
Meine Frage ist: Warum sind die Idealisten, die Kosovo über alles liebten, nicht vereint? Wo sind die Bürger, die sieben Brote aßen und essen, um ihrer patriotischen Überzeugung, dem Ziel eines entwickelten, demokratischen Kosovo und euro-atlantischer Werte treu zu bleiben? Wo sind die Bürger und insbesondere die Intellektuellen, die zwischen Worten und Taten unterscheiden?
Eine absolut berechtigte Frage: Wo ist in diesem Nebel meine Partei, die die Konstante der Republik war und ist?