Arsenal ist dem Gewinn des ersten Premier-League-Titels seit 22 Jahren einen Schritt näher gekommen, indem sie den Absteiger Burnley mit 1:0 besiegten und Manchester City vor ihrem vorletzten Spiel am Dienstag unter Druck setzten.
Im Bewusstsein, dass sie einen Riesenschritt in Richtung Geschichte machen könnten, bewies Arsenal Geduld beim Spielaufbau, um das Führungstor zu erzielen.
Die erste klare Torchance ergab sich, als Leandro Trossardi sich Raum verschaffte und von außerhalb des Strafraums kraftvoll auf den kurzen Pfosten schoss, während Eberechi Eze mit einem Volleyschuss aus der Distanz den ersten Torschuss abgab.
Mikel Arteta reagierte verärgert, als Bukayo Saka nach einem Zweikampf mit Lucas Pires ein Elfmeter verweigert wurde, während Martin Ødegaards Schuss aus dem Strafraum abgefälscht wurde und knapp am Tor vorbeiging.
Das Tor fiel nach einem Standard – und war Arsenals 18. Saisontor nach einer Ecke, ein neuer Rekord.
Kai Havertz überragte alle im Strafraum und erzielte per Kopfball ein Tor, wodurch Bukayo Sakas gleichzeitig seinen 50. Assist in der Premier League verbuchen konnte.
Arsenal suchte auch in der zweiten Halbzeit weiter nach einem zweiten Tor, wobei Eze nach einer leichten Abfälschung durch Torwart Max Weiß die Latte traf.
Havertz wäre beinahe wegen eines Fouls an Lesley Ugochukwu mit einer Roten Karte davongekommen, blieb aber ungestraft.
Trotz des Drucks am Ende musste sich Artetas Team mit einem knappen Sieg begnügen und holte drei sehr wichtige Punkte.
Ein dritter 1:0-Sieg in Folge bedeutet, dass jeder Fehler von Manchester City gegen Bournemouth am Dienstag Arsenal den Titel vor dem letzten Spiel gegen Crystal Palace bescheren und ihnen somit mehr Zeit zur Vorbereitung auf das Champions-League-Finale geben könnte.
Unterdessen muss Burnley nächste Woche gegen die Wolves gewinnen, um den Vereinsrekord der niedrigsten Anzahl an Siegen in einer Premier-League-Saison zu vermeiden.
Arsenal hat nach 37 Spielen nun 82 Punkte, fünf mehr als City mit 77 Punkten, hat aber ein Spiel weniger absolviert./GazetaExpress/