„Mit 26 Finalistenländern und einem 4-stündigen Fernsehmarathon ist der Eurovision Song Contest absurd, aufregend, pausenlos und in diesem Jahr mehr denn je unglaublich … sinnlich.“
So beschreibt CNN Europas größtes Musikspektakel, das in diesem Jahr nicht nur viel Energie auf die Bühne brachte, sondern auch große Überraschungen.
Der Gewinner des letzten Jahres, Nemo, der dieses Mal als Analyst und treuer Fan zurückkehrt, beschreibt den Wettbewerb als „ein sehr leidenschaftliches Jahr“ und betont, dass er ein außergewöhnliches Terrain für Künstler und ihren freien Ausdruck schafft.
CNN hat eine Rangliste der Finalistenlieder veröffentlicht, vom schlechtesten bis zum besten. Albanien überraschte Kritiker und Publikum mit dem ersten Platz. Das repräsentative albanische Lied wurde für seine emotionale Kraft, seine dynamische Darbietung und seine starke künstlerische Botschaft gelobt.
26. Armenien - PARG, "Survivor"
Ein gutaussehender Mann, der ohne Hemd auf einer Laufbahn läuft, in Farbe oder dramatischem Schwarzweiß, zu einem Lied, das einem das Gefühl gibt, in einer Proteinwerbung zu sein. Ästhetik? Als hätte künstliche Intelligenz es entworfen.
25. San Marino – Gabry Ponte, „Tutta L'Italia“
Der Autor des Hits „Blue (Da Ba Dee)“ von Eiffel 65 ist mit einem Song zurück, in dem Pasta, Wein und die Mona Lisa erwähnt werden. Das ist es. Und nein, es ist kein Meme – es ist Realität.
24. Vereinigtes Königreich – Remember Monday: „Was zur Hölle ist gerade passiert?“
Die Mädchen können singen, aber das Lied klingt wie ein Überbleibsel einer Party im Jahr 2013.
23. Portugal – Napa, „Deslocado“
Sanft, entspannend, aber völlig vergessenswert. Ein Song für Spotify, nicht für die Eurovision-Bühne.
22. Litauen – Katarsis, „Tavo Akys“
Viele Emotionen, aber wenig Jubel. Als ob man in einem Gespräch mit jemandem gefangen wäre, der nur über seinen inneren Schmerz redet und einen nicht gehen lässt.
21. Deutschland – Abor & Tynna, „Baller“
Das Lied ist eine rhythmische Überraschung, aber der Text ist ein Verbrechen für sich.
20. Israel – Yuval Raphael, „Ein neuer Tag wird anbrechen“
Eine Ballade voller emotionaler und politischer Ladung. Das Lied bleibt als Musik schwächer als im letzten Jahr.
19. Spanien – Melodie „Esa Diva“
Dramatische Darbietung, doch der Song ist ein lauter Mix, der weder die Jury noch das Publikum überzeugt.
18. Island – VÆB, „Róa“
Energiegeladen bis zur Erschöpfung. Ihre einzige Funktion: das Publikum inmitten zahlreicher Balladen aufzuwecken.
17. Norwegen – Kyle Alessandro, „Lighter“
Jung, energisch, aber die Texte sind, als wären sie von Google Translate aus dem Englischen … ins Englische übersetzt worden.
16. Polen – Justyna Steczkowska, „GAJA“
Eine Rückkehr nach 30 Jahren, mit dramatischen Sätzen und Violine. Aber der Sound ist für den heutigen Geschmack ein wenig zu … opernhaft.
15. Lettland – Tautumeitas, „Bur Man Laimi“
Eine Ethno-Pop-Gruppe, die authentische Kultur und Sprache auf die Bühne bringt. Es ist nicht jedermanns Sache, aber es ist 100 % Eurovision.
14. Griechenland - Klavdia, „Asteromáta“
Eine berührende Ballade über Verlust und Auswanderung.
13. Niederlande – Claude, „C'est La Vie“
Ein süßer englisch-französischer Mix, der die Herzen der Jury erobern will. Brillant gesungen.
12. Ukraine – Ziferblat, „Grabvogel“
Eine Verkörperung all dessen, was Eurovision ausmacht: Mut und Überraschung. Nicht jedermanns Sache, aber absolut originell.
11. Estland – Tommy Cash, „Espresso Macchiato“
Eine absurde Karikatur der italienischen Kaffeekultur. Sie möchten dieses Lied nicht mögen – aber es wird Ihnen gefallen.
10. Malta – Miriana Conte, „Serving“
Das Mädchen dominiert die Bühne mit Selbstvertrauen und einer starken Stimme. Etwas übertrieben, aber es funktioniert.
9. Dänemark - Sissal, "Halluzination"
Nach fünfjähriger Abwesenheit kehrt Dänemark mit einer fesselnden Ballade zurück. Live viel besser als im Studio.
8. Schweden – KAJ, „Bara Bada Bastu“
„Wir werden saunieren, saunieren, schwitzen“, sagen diese drei Finnen, die Schweden vertreten. Es ist lustig, aber unvergesslich.
7. Luxemburg – Laura Thorn, „La Poupée Monte Le Son“
Eine feministische Antwort auf einen Gewinner von 1965. Klassisch, unterhaltsam und intelligent.
6. Italien – Lucio Corsi, „Volevo Essere Un Duro“
Ein gefühlvolles Lied über Identität und Männlichkeit. Sehr schön und immer noch unterbewertet.
5. Frankreich – Louane, „Mama“
Eine persönliche Ballade über Louanes verstorbene Mutter. Ehrlich, einfach und unglaublich berührend.
4. Schweiz – Zoë Më, „Voyage“
Dieses zarte und schöne Lied wird dem Publikum lange im Gedächtnis bleiben, auch wenn nicht damit zu rechnen ist, dass es zweimal hintereinander gewinnt.
3. Finnland – Erika Vikman, „Ich Komme“
Eine feministische und sexuelle Hymne, die sich für nichts schämt. Riesige Mikrofone mit Flammen und Texten, die es unverblümt sagen.
2. Österreich – JJ, „Wasted Love“
Brillante Stimme und starke Emotionen, aber … es klingt sehr nach dem Gewinnersong des letzten Jahres. Es besteht das Risiko einer Strafe wegen Ähnlichkeit.
1. Albanien – Shkodra Elektronik, „Zjerm“
Ein Duett, das dem Eurovision Song Contest nicht gefällt – und genau deshalb wahrscheinlich gewinnen wird. Feuer, Absurdität und ein unversöhnlicher Alternativstil. Die Fans lieben es. Und das zu Recht.