Eugen Cakolli vom KDI erklärte, dass die jüngste Phase der „Diskussionen“ über die Präsidentschaftsfrage vorbereitende Maßnahmen für den vorgezogenen Wahlkampf am 7. Juni gewesen seien.
Seinen Angaben zufolge ging es nicht um die Wahl des Präsidenten selbst, sondern um die Archivierung von Ablehnungen und öffentlichen Rechtfertigungen für das Scheitern, die, wie er sagt, bereits auftauchen und sich in den kommenden Tagen und Wochen voraussichtlich noch verstärken werden.
Sein vollständiger Beitrag:
Die gesamte jüngste Phase der „Diskussionen“ über die Präsidentschaftsfrage war nichts anderes als die Vorbereitung auf den vorgezogenen Wahlkampf am 7. Juni.
Mehr noch als die Wahl des Präsidenten selbst scheint das Ziel darin bestanden zu haben, die Ablehnungen und öffentlichen Rechtfertigungen für das Scheitern zu archivieren, die wir heute zu sehen begannen und die sich in den kommenden Tagen und Wochen noch verstärken werden.
Wie erklären Sie sich sonst die Tatsache, dass Sie vor einiger Zeit eine Schwelle von 84-85 Abgeordneten für die Vorlage des Präsidenten erwähnt haben und nun auch noch ein Angebot (plus) für ein Viertel der Regierung unterbreiten, und das immer noch bei maximal 80-81 Stimmen – was ja auch höchst fragwürdig ist?!
Oder dass die Position, wegen der das Land (angeblich) fast ein Jahr lang in der Krise gehalten wurde, in „Verhandlungen“ problemlos angeboten werden konnte?