Wegen des Krieges im Iran: Sparmaßnahmen und Einschränkungen für Autofahrer in der Schweiz angekündigt - Gazeta Express
string(92) "Aufgrund des Krieges im Iran werden vor Sparmaßnahmen und Einschränkungen für Autofahrer in der Schweiz gewarnt"

Nachrichten

Gazeta-Express

17/04/2026 7:47

Aufgrund des Krieges im Iran werden in der Schweiz Sparmaßnahmen und Einschränkungen für Autofahrer angekündigt.

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17/04/2026 7:47

Die Schließung der Straße von Hormus und der Krieg im Iran haben die Sorgen um die weltweiten Ölversorgungssicherheit verstärkt. Die Schweiz stützt sich derzeit zwar auf ihre Pflichtreserven, doch die Behörden warnen, dass sich die Lage in den kommenden Wochen verschärfen könnte.

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer möglichen Energiekrise innerhalb von sechs Wochen infolge des Konflikts. Sie geht davon aus, dass es bereits im Mai zu Lieferengpässen kommen könnte, da die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Öltransportrouten der Welt – weiterhin blockiert ist. Die letzten Tanker, die die Straße vor der Blockade passieren, werden in den kommenden Tagen in Europa erwartet.

Das Bundesamt für Volkswirtschaftliche Versorgung (BWL) gibt bekannt, dass die Versorgung der Schweiz mit Erdölprodukten bis Ende April 2026 gesichert ist. Es warnt jedoch, dass es ab Mai zu Lieferengpässen kommen könnte, die auch das Land betreffen könnten, berichtet albinfo.ch.

Droht der Schweiz eine Treibstoffknappheit?

Den Behörden zufolge nicht sofort. Die Schweiz verfügt über obligatorische Treibstoffreserven, die im Notfall für etwa viereinhalb Monate bei Straßenkraftstoffen und für etwa drei Monate bei Flugkraftstoffen reichen.
Diese Berechnungen basieren jedoch auf dem Worst-Case-Szenario eines vollständigen Lieferausfalls.

Vertreter des Schweizerischen Erdölverbandes betonen, dass die Versorgungslage derzeit nicht kritisch sei, da die Schweiz ihr Öl hauptsächlich aus den USA und Nigeria importiere – Länder, die von der Blockade von Hormuz nicht direkt betroffen seien.

Kann man im Urlaub mit dem Auto reisen?

Laut Angaben der Ölindustrie ist Autofahren vorerst weiterhin ohne Einschränkungen möglich. Auch Flugausfälle gibt es im Allgemeinen nicht, obwohl einige Fluggesellschaften aufgrund hoher Treibstoffpreise von gestiegenen Kosten berichten.

Mögliche Regierungsmaßnahmen

Die Bundesregierung hat für den Fall einer Verschärfung der Lage mehrere Maßnahmen vorbereitet, darunter:
Aufruf zu freiwilligem Energiesparen und sparsamerer Autonutzung
Anreize für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel
mögliche Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen

Allerdings sind nicht alle Politiker damit einverstanden. Einige halten diese Maßnahmen für symbolisch und wirkungslos und argumentieren, dass der Markt selbst den Konsum durch höhere Preise regulieren werde.

Andererseits fordern einige Abgeordnete ein frühzeitiges Handeln und weniger strenge Maßnahmen wie vorübergehende Senkungen der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr oder eine stärkere Förderung von Elektroautos.

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