Der springende Punkt ist, dass der Zeitpunkt dieser Wahlen immer von der Regierung diktiert wird, und wenn der Premierminister ankündigt, dass es möglicherweise Wahlen geben wird, dann hat er kalkuliert, dass ihm das gelegen kommen würde, sagt der Politologe Petar Arsovski mit Blick auf mögliche vorgezogene Parlamentswahlen.
Seiner Ansicht nach haben Wahlen ihre guten und schlechten Seiten, aber am wichtigsten ist der Kontext, in dem sie stattfinden.
„Damit die Wähler vorgezogene Neuwahlen nicht als politisches Manöver wahrnehmen, muss man als Politiker eine Situation oder ein Problem schaffen, das nur durch vorgezogene Parlamentswahlen gelöst werden kann“, schätzt Arsovski ein.