MacBook Neo: Apple punktet mit einem Laptop für den „Budget“-Markt – Gazeta Express
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AutoTech

Gazeta-Express

08/04/2026 21:51

MacBook Neo: Apple punktet mit einem preisgünstigen Laptop

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08/04/2026 21:51

Der Kauf eines neuen MacBooks war noch nie günstig. Selbst die ältesten Modelle aus dem Jahr 2024 kosten rund 800 £ (etwa 930 €), während Alternativen wie Windows-PCs oder Chromebooks problemlos für unter 300 € zu finden sind.

Aus diesem Grund hat Apple eine günstigere Lösung eingeführt: das MacBook Neo.

Dieses Modell ist ab 599 £ (rund 700 €) erhältlich und damit rund 500 £ (≈ 580 €) günstiger als das MacBook Air mit M5-Chip. Doch hat Apple für diesen niedrigeren Preis zu viele Kompromisse eingegangen?

Premium-Design, keine Kompromisse beim Aussehen

Auf den ersten Blick wirkt das MacBook Neo deutlich hochwertiger, als sein Preis vermuten lässt. Im Gegensatz zu vielen anderen Laptops dieser Kategorie findet sich hier kein billiges Plastik – das Gehäuse besteht stattdessen aus hochwertigem Aluminium und ist in vier modernen Farben erhältlich.

Das 13-Zoll-Liquid-Retina-Display ist scharf und farbenfroh. Die 1080p-Kamera eignet sich gut für Videoanrufe, und die Lautsprecher mit Spatial Audio bieten ein für diese Kategorie beeindruckendes Klangerlebnis.

Unerwartete Leistung eines „Telefonchips“

Um die Kosten zu senken, hat Apple anstelle des M-Chips den A18 Pro-Chip verwendet – den gleichen Chip, der auch im iPhone 16 Pro verbaut ist.

Im praktischen Einsatz stellt dies jedoch kein Problem dar. Der Laptop bewältigt problemlos mehrere Anwendungen gleichzeitig, die Videobearbeitung in iMovie und die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten.

Dies ist kein Laptop für professionelle Anwender, aber für den alltäglichen Gebrauch (E-Mail, Internet, Filme, Standardanwendungen) ist er mehr als ausreichend.

Solider Akku, aber nicht perfekt

Apple verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden, in der Praxis liegt die tatsächliche Laufzeit jedoch eher bei über 10 Stunden – was für den täglichen Gebrauch immer noch sehr gut ist.

Kompromisse, die man beachten sollte

Um diesen Preis zu erzielen, wurden mehrere Einschränkungen vorgenommen:

Nur 8 GB RAM (nicht erweiterbar)

Speicheroptionen: 256 GB und 512 GB

Touch ID fehlt beim Basismodell (für die 512-GB-Version muss man +100 £ ≈ 115 € bezahlen).

Kein MagSafe-Anschluss zum Laden

Nur zwei USB-C-Anschlüsse

Ladegerät nicht im Lieferumfang enthalten (muss separat erworben werden, ca. 20 £ ≈ 23 €)

Die Tastatur ist nicht beleuchtet.

Mechanisches Trackpad (nicht Force Touch)

Nutzererfahrung

Trotz dieser Schwächen bietet das MacBook Neo ein sehr gutes Nutzererlebnis. Die Tastatur ist komfortabel, das Trackpad präzise und die Gesamtleistung zufriedenstellend.

Das MacBook Neo ist nicht für rechenintensive Aufgaben wie 4K-Bearbeitung oder professionelle Grafikverarbeitung geeignet. In diesen Fällen empfiehlt sich ein MacBook Air oder Pro mit M-Grafikkarte.

Für den alltäglichen Gebrauch ist dies jedoch einer der ausgewogensten Laptops auf dem Markt.

Mit einem Preis von rund 700 Euro bietet Apple endlich ein „Budget“-MacBook an, ohne dabei Abstriche bei der Kernqualität zu machen. Und das könnte das Neo zu einem großen Erfolg auf dem Markt machen. /GazetaExpress/

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