„Albanien fürchtet keine Drohungen“ – Rama spricht über Trump, die NATO und die Mudschaheddin – Gazeta Express
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Gazeta-Express

26/03/2026 8:11

„Albanien fürchtet keine Drohungen“ – Rama spricht über Trump, die NATO und die Mudschaheddin

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Gazeta-Express

26/03/2026 8:11

Der französische Premierminister Edi Rama gab dem renommierten französischen Magazin ein ausführliches Interview, in dem er sich offen äußerte. Le PointEr ging auf verschiedene Themen ein, von Albaniens Haltung gegenüber dem Iran und der Unterstützung der harten amerikanischen Linie bis hin zu Albaniens Rolle in der NATO und den Beziehungen zu Europa.

Wie im Artikel geschrieben steht Le PointRama wich heiklen Fragen nicht aus und erläuterte die außenpolitischen Entscheidungen und Prioritäten seiner Regierung.

Der Regierungschef erklärte, warum Albanien die harte Politik der USA gegenüber dem iranischen Regime unterstützt, und fügte hinzu, dass Albanien eines der wenigen Länder sei, die keine diplomatischen Beziehungen zum Iran unterhalten und die iranischen Mudschahedin, eine iranische Oppositionsgruppe, die das geheime Atomprogramm Teherans aufgedeckt hat, beherbergen.

Laut Rama fürchtet Albanien keine Bedrohungen.

„Es ist wichtig, mit allen zu reden, außer mit dem Terrorismus.“, betonte er.

Rama wies darauf hin, dass Albanien Mitglied der NATO sei, was einen starken Schutz vor möglichen Angriffen biete. Er betonte, dass sein Land eine lange Tradition im Schutz der Rechte und der Gewährung von Zuflucht für Verfolgte habe, und brachte dies mit der Entscheidung in Verbindung, Mudschaheddin und Afghanen aufzunehmen, die die internationale Unterstützung verloren hatten.

Er betonte die Bedeutung eines vereinten Europas und die Notwendigkeit eines schnellstmöglichen EU-Beitritts Albaniens. Er erklärte, Albaniens Position stehe nicht im Widerspruch zu europäischen Interessen, da andere Länder in der Iran-Frage keine einheitliche Linie verfolgten.

Albanien kann laut Rama zur Weiterentwicklung des europäischen Projekts beitragen, indem es Teil der EU wird und gleichzeitig die Tradition der europäischen Einheit respektiert.

Der Premierminister sprach auch über seine Freundschaft mit US-Präsident Donald Trump sowie über Jared Kushners Investitionsprojekte in Albanien und wies jegliche Behauptungen über eine Privatisierung der Insel Sazan zurück.

Er erklärte, Albanien werde je nach Bedarf europäische, israelische und amerikanische Militärausrüstung kaufen und gleichzeitig die Freiheit des Landes wahren, strategische Partner zu wählen.

Das ranghöchste Kabinettsmitglied erinnerte an Albaniens Geschichte als einladendes Land für Juden während des Zweiten Weltkriegs und unterstrich die Bedeutung des albanischen Ehrenkodex:

„Für einen Albaner stehen der Herr und der Gast an erster Stelle.“ Er sagte dies und verknüpfte damit Albaniens Entschlossenheit, jenen, die Zuflucht und Schutz suchen, niemals den Rücken zu kehren.

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