Admir Shabani, stellvertretender Verteidigungsminister: Es ist wichtig, die Wahrheit zu sagen! – Gazeta Express
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Mazedonien

Gazeta-Express

29/04/2026 12:59

Admiral Shabani, stellvertretender Verteidigungsminister: Es ist wichtig, die Wahrheit zu sagen!

Mazedonien

Gazeta-Express

29/04/2026 12:59

Admir Shabani, stellvertretender Verteidigungsminister der Republik Nordmazedonien, hat auf die gestrigen Anschuldigungen bezüglich der Gedenktafel in Skopje reagiert, auf der der Begriff „albanische Terroristen“ erwähnt wird.

Seine vollständige Antwort:

„Diejenigen, die heute am lautesten für die Albaner rufen, sind dieselben, die schwiegen, als sie die Macht in ihren Händen hielten; sie rührten sich nicht einen Zentimeter zum Wohle der Albaner!“
Um es konkret zu machen:
Bis zum 19. Mai 2025 war Elfete Ismaili, ein Gefolgsmann von Arben Taravari, stellvertretender Verteidigungsminister. Auch Tiron Jajaga leitete dieses Ministerium. Gab es diese Gedenktafel damals nicht schon?
• Aber verschwand diese Gedenktafel, als Talat Xhaferi und Fatmir Besimi das Verteidigungsministerium leiteten? Oder hat sie Sie einfach nicht gestört?
Wenn diese Gedenktafel heute anstößig ist – und ja, sie ist problematisch –, warum haben Sie sie dann nicht schon gestern entfernt, als Sie die Macht, das Siegel und die Verantwortung hatten?
Denn die Wahrheit ist einfach:
Sie haben nicht der albanischen Würde, sondern der Macht Priorität eingeräumt.
Heute versuchen Sie, Patriotismus lautstark zu verkaufen, um eine Tatsache zu vertuschen, die sich nicht verbergen lässt:
Als es Zeit zum Handeln war, hast du geschwiegen.
Nationale Gefühle dürfen nicht als Vorwand für politische Heuchelei dienen.
Spielt nicht heute die Verteidiger der Albaner, wenn ihr gestern nicht den Mut hattet, konkrete Schritte zu unternehmen.
Das Abkommen von Ohrid ist kein Slogan für Pressekonferenzen, sondern eine politische und institutionelle Verpflichtung.
Diese Verpflichtung wird nicht durch lautes Geschrei der Opposition erfüllt, sondern durch Handeln, wenn man die Macht dazu hat.
Eines sollte schließlich jedem klar sein:
Die albanische Würde wird nicht mit selektiven Erklärungen verteidigt, sondern mit konkreten Taten, und Sie haben, als Sie die Gelegenheit dazu hatten, nichts getan.
Bevor Sie also andere beschuldigen, beantworten Sie folgende Fragen:
„Warum hast du geschwiegen, als du hättest sprechen und handeln sollen?“, fragt Shabani abschließend.

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